Unterkategorie

Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Russland und die Vereinigten Staaten erhöhen ihre Militärausgaben erheblich. Die USA planen eine Budgeterhöhung um 50 % auf 1,5 Billionen US-Dollar, und Rüstungsunternehmen wie Lockheed Martin verzeichnen Rekordumsätze und eine Rekordperformance ihrer Aktien. Die weltweite Rüstungsindustrie erzielte einen Umsatz von 700 Milliarden US-Dollar, während die NATO ihr Ausgabenziel von 2 % auf 5 % des BIP angehoben hat. Deutschland hat dieses Ziel bereits erreicht, und Japan erhöht seine Ausgaben trotz seines historischen Pazifismus.
Der deutsche DAX-Index eröffnete mit deutlichen Verlusten und fiel um 1,1 % auf 24.679 Punkte, womit er seinen Rückgang vom Montag fortsetzte. Unterdessen stieg der Goldpreis auf ein Rekordhoch. Die Marktstimmung wurde durch die Zollandrohungen von US-Präsident Trump im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit und die anhaltenden Sorgen um den Krieg in der Ukraine negativ beeinflusst. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos treten prominente Redner wie der CEO von Microsoft und der Präsident der EU-Kommission auf, während das Mannheimer ZEW voraussichtlich positive Konjunkturdaten für Deutschland veröffentlichen wird.
Die Preise für Wohnimmobilien in der Schweiz verzeichneten 2025 einen deutlichen Anstieg: Einfamilienhäuser verteuerten sich landesweit um 6,5 % und Eigentumswohnungen um 5,9 %. In der Deutschschweiz war das Preiswachstum mit 7,0 % stärker als in der Westschweiz (5,0 %). In der zweiten Jahreshälfte 2025 beschleunigte sich die Marktentwicklung, angetrieben durch Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank, die neue Geschäftsaktivitäten stimulierten und die Hypothekenfinanzierung ankurbelten, insbesondere Saron-Hypotheken, die 29 % der Neukäufe ausmachten.
Eine Umfrage von EY zeigt, dass 82 % der Schweizer CEOs aufgrund geopolitischer Bedenken und der Handelspolitik der USA ihre Investitionspläne für 2025 geändert haben, wobei viele Investitionen verschoben oder verlagert wurden. Das kürzlich geschlossene Zollabkommen zwischen der Schweiz und den USA hat jedoch den Optimismus für 2026 gestärkt: 94 % der CEOs erwarten ein Umsatzwachstum und 62 % planen M&A-Transaktionen. Digitalisierung und KI gelten als wichtige Wachstumstreiber für das kommende Jahr.
Die deutschen Erzeugerpreise fielen im Dezember 2025 um 2,5 % und verzeichneten damit den stärksten Rückgang seit 18 Monaten, was in erster Linie auf niedrigere Energiepreise, darunter Erdgas, Strom und Heizöl, zurückzuführen war. Der Rückgang fiel stärker aus als von Ökonomen erwartet und könnte auf einen nachlassenden Inflationsdruck für die Verbraucher hindeuten, obwohl die Verbraucherpreise im Dezember im Vergleich zum Vorjahr immer noch um 1,8 % gestiegen sind.
Der deutsche DAX-Index eröffnete mit einem Minus von 0,9 % und setzte damit seine schwache Performance fort, während die Goldpreise aufgrund der Befürchtungen einer Eskalation des Handelskonflikts infolge der Zollandrohungen von Präsident Trump gegenüber europäischen Verbündeten auf ein Rekordhoch von über 4.700 USD stiegen. Verteidigungs- und Stahlaktien zeigten sich trotz des Marktabschwungs widerstandsfähig, wobei mehrere Unternehmen Gewinne verzeichneten. Das Weltwirtschaftsforum in Davos konzentriert sich auf diplomatische Bemühungen in Bezug auf Handelsspannungen, den Krieg in der Ukraine und Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve.
Das Lohnwachstum im privaten Sektor des Vereinigten Königreichs verlangsamte sich in den drei Monaten bis November auf 3,6 %, da Arbeitgeber Personal abbauten und die Arbeitslosenquote mit 5,1 % auf dem höchsten Stand seit Anfang 2021 blieb. Die Daten deuten auf einen nachlassenden Inflationsdruck hin, was die Bank of England positiv bewertet, obwohl die Beschäftigungszahlen sowohl im Jahresvergleich als auch nach dem jüngsten Haushalt einen Rückgang verzeichneten.
Der Schweizer Kabelmaschinenhersteller Komax meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 8 % auf 580 Millionen CHF und einen Rückgang der Auftragseingänge um 2,1 % auf 565 Millionen CHF, was in erster Linie auf die anhaltende Zurückhaltung der Kunden in der europäischen Automobilindustrie zurückzuführen ist. Das Unternehmen übertraf zwar die Umsatzerwartungen, blieb jedoch hinter den Schätzungen für die Auftragseingänge zurück. Trotz der Herausforderungen erzielte Komax durch Kostensenkungsmaßnahmen ein leicht positives Betriebsergebnis und erwartet ab 2026 jährliche Einsparungen in Höhe von 25 Millionen CHF.
Die EU-Mitgliedstaaten haben COVID-Konjunkturhilfen in Höhe von 74 Milliarden Euro abgelehnt, wobei allein Spanien 60,5 Milliarden Euro seiner 83 Milliarden Euro Zuweisung zurückgewiesen hat. Die geringere Nachfrage spiegelt die Schwierigkeiten bei der Suche nach förderfähigen Projekten, steigende Zinssätze und sinkende Unterschiede bei den Kreditkosten zwischen nationalen und EU-Anleihen wider. Aufgrund des Verwaltungsaufwands und der Ausgabenfrist im August 2026 geben die Länder Zuschüssen Vorrang vor Darlehen, sodass bisher nur die Hälfte der verfügbaren Darlehen ausgezahlt wurde.
Der Artikel befasst sich mit den gegensätzlichen Elementen innerhalb der chinesischen Wirtschaft und hebt dabei den Konflikt zwischen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und übermäßigem Selbstvertrauen hervor. Er deutet auf eine zweigeteilte Wirtschaftsstruktur mit erheblichen internen Ungleichheiten und Herausforderungen hin.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.